Montag, 7. Juli 2008
Mein Kopf so voll, meine Gedanken so spärlich.
Am 7. Jul 2008
Es ist ein typischer Montag:
Gestern mochte ich nicht schlafen gehen, jetzt ist der Himmel sommerlich-grau und eigentlich könnte ich anfangen anzufangen.
Mein Kopf ist voller Sachen, die diese Woche anstehen, voller Ideen, die diese Woche reifen sollen.
Nur bleibt alles in meinem innersten Kopf verschlossen.
Kein klarer Gedanke, keine Stringenz, keine Dynamik.
Ich würde so gerne so viel sagen, durch die Gegend wirbeln, aber ich werde heute einfach nicht richtig wach.
Ich brauche dringend einen Montagswecker.
Gestern mochte ich nicht schlafen gehen, jetzt ist der Himmel sommerlich-grau und eigentlich könnte ich anfangen anzufangen.
Mein Kopf ist voller Sachen, die diese Woche anstehen, voller Ideen, die diese Woche reifen sollen.
Nur bleibt alles in meinem innersten Kopf verschlossen.
Kein klarer Gedanke, keine Stringenz, keine Dynamik.
Ich würde so gerne so viel sagen, durch die Gegend wirbeln, aber ich werde heute einfach nicht richtig wach.
Ich brauche dringend einen Montagswecker.
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Die Seifenblase des jugendlichen Lebens.
Am 7. Jul 2008
I pull the black from the grey: Die erste Beobachtung.
Heute habe ich versucht in der noch neuen, zähen Realität Schwarz von Grau zu unterscheiden um somit das Rauschen, dass die Welt erzeugt, zu mindern.
Bis vor kurzem war ich noch eigebettet in die jugendliche Seifenblase, die mich vor dem Draußen beschützen sollte, mich aber auch abkapselte vom wahren Geschehen. Die Seifenblase, hergestellt aus bester Elternliebe, tiefer Geborgenheit, Kleinstadtmuff und eigener Naivität wurde jedoch immer zerbrechlicher. Und jetzt sind die ersten Blicke in das Geschehen außerhalb der sicheren Schwebe möglich.
Die Frage ist, was ich sehe.
Als erstes muss ich sagen: Ich stehe auf dem Boden. Das Schweben hat aufgehört. Auch das Gefühl, das dem nach einem Bootsurlaub ähnelt, wenn der Boden noch schwankt, hat sich gelegt. Ich bin jetzt mitten in der Stadt, in der Mitte meiner eigenen und der realen Welt. Um mich herum sind unheimlich viele Menschen. Sie verschwimmen zu einem grau-schwarzen Kreisel.
Und im ersten Moment fühle ich mich hilflos ohne meine Seifenblase. Ich kann nicht mehr in meine alte Sicherheit, ich habe nur das Neue.
Ich beginne zu sortieren; die grauen von den schwarzen Objekten, damit ich besser sehen kann, was sich hinter dem allgemeinen Rauschen verbirgt.
Die zweite Frage ist, was ich nun sehe.
Ich sehe viel, beinahe überwältigend viel. Der Kreisel ist ein komplexes Gefüge, zusammengestellt aus Teilchen - wie Schneeflocken.
Ich bin jetzt ein Teil des Kreisels, ich muss mich drehen, damit ich dem Tempo folgen kann, damit ich mitbekomme, nach welchem Rytmus sich die Welt dreht.
Ich muss nur aufpassen, dass mir nicht schwindelig wird, wenn ich mich im Übermut mitdrehe, um so viel von der Welt zu sehen, wie möglich.
Heute habe ich versucht in der noch neuen, zähen Realität Schwarz von Grau zu unterscheiden um somit das Rauschen, dass die Welt erzeugt, zu mindern.
Bis vor kurzem war ich noch eigebettet in die jugendliche Seifenblase, die mich vor dem Draußen beschützen sollte, mich aber auch abkapselte vom wahren Geschehen. Die Seifenblase, hergestellt aus bester Elternliebe, tiefer Geborgenheit, Kleinstadtmuff und eigener Naivität wurde jedoch immer zerbrechlicher. Und jetzt sind die ersten Blicke in das Geschehen außerhalb der sicheren Schwebe möglich.
Die Frage ist, was ich sehe.
Als erstes muss ich sagen: Ich stehe auf dem Boden. Das Schweben hat aufgehört. Auch das Gefühl, das dem nach einem Bootsurlaub ähnelt, wenn der Boden noch schwankt, hat sich gelegt. Ich bin jetzt mitten in der Stadt, in der Mitte meiner eigenen und der realen Welt. Um mich herum sind unheimlich viele Menschen. Sie verschwimmen zu einem grau-schwarzen Kreisel.
Und im ersten Moment fühle ich mich hilflos ohne meine Seifenblase. Ich kann nicht mehr in meine alte Sicherheit, ich habe nur das Neue.
Ich beginne zu sortieren; die grauen von den schwarzen Objekten, damit ich besser sehen kann, was sich hinter dem allgemeinen Rauschen verbirgt.
Die zweite Frage ist, was ich nun sehe.
Ich sehe viel, beinahe überwältigend viel. Der Kreisel ist ein komplexes Gefüge, zusammengestellt aus Teilchen - wie Schneeflocken.
Ich bin jetzt ein Teil des Kreisels, ich muss mich drehen, damit ich dem Tempo folgen kann, damit ich mitbekomme, nach welchem Rytmus sich die Welt dreht.
Ich muss nur aufpassen, dass mir nicht schwindelig wird, wenn ich mich im Übermut mitdrehe, um so viel von der Welt zu sehen, wie möglich.
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